Empfehlungen für HIV-Test-Positive

(Therapieempfehlungen nach Arbeiten von Dr. med. Heinrich Kremer (Hamburg), Prof. Dr. med. Alfred Hässig (Bern),

Dr. Eleni Papadopulos Eleopulos (Perth), Dr. L.A. Herzenberg, J.D. Peterson und S.C. De Rosa (Stanford University)

 Die verschiedenartigen Krankheiten, welche das AIDS-Syndrom definieren können: Pilzbefall der Lunge, der Schleimhäute, des Gehirns und der inneren Organe und degenerative Veränderungen in den Endo-thelzellen der Blutgefässe und Lymphbahnen (KS) sind Folge einer langfristig veränderten Produktion von gasförmigen Stickoxiden- und Sauerstoffradikalen in Immunzellen und anderen Körperzellen. Findet diese statt, so werden die CD-4 Helferzellen überwiegend als Zellen mit dem Th2-Profil der Botenstoffe (Zytokine) ausgebildet, die sich ins Knochenmark verlagern, wo sie die Abwehrtätigkeit gegen Mikroben und Toxine durch Antikörper in Gang bringen, aber nur noch in geringem Masse als die im Plasma messbaren Th1 CD-4 Zellen, welche die Vernichtung von Zellen aktivieren, die Pilze, Viren und Myccobakterien in sich tragen. Dauert dieser Zustand an, so werden durch einen erhöhten Zellzerfall vermehrt Proteine des Zellskeletts und der Mitochondrien freigesetzt, gegen die dabei in erhöhtem Masse Antikörper gebildet werden. Eine erhöhte Menge von solchen Antikörpern, weisen die HIV-Antikörpertests von einem bestimmten, beliebig festgelegten Wert an mit dem Befund HIV-Positiv aus.

 Eine andauernd erhöhter Spiegel von Stickoxyden und Sauerstoffradikalen entsteht durch:

 ·         fortgesetzten Antigenkontakt bei häufig wiederholten Verletzungen, Operationen und durch schmutziges Trinkwasser,

·         fortgesetzten Kontakt mit Giften in Medikamenten, Nahrungsmitteln (z.B. Aphlatoxine), Chemikalien und mit Schwermetallen (aus der Umwelt und Impfstoffträgersubstanzen, und Amalgamfüllungen).

·         wiederholten Eintritt von Fremdeiweissen in die Blutbahn (durch Gerinungseiweisse in Blutpräparaten und durch Samenflüssigkeit bei ungeschütztem Analverkehr).

 ·         durch Inhalation von Nitriten (Poppers), welche als NO in den Zellen gespeichert werden und bei körperlichen Leistungen durch erhöhtes Einströmen von Kalzium freigesetzt werden, wobei sie besonders in den Endothelzellen der Blutgefässe und Lymphbahnen, die einen niedrigem Kapillardurchmesser aufweisen, zu Schwellungen und degenerativen Veränderungen (Kaposi Sarkom) führen,

 ·         einen fortgesetzten Mangel an Glutathion-Molekülen, wie er bei einer Beeinträchtigung der Glutathionbildung in der Leber durch chronischen Hepatitis (häufig bei Schwulen, Hämophilen und Drogenkonsumenten), starken Alkoholkonsum oder durch einen Cysteinmangel in der Ernährung entstehen kann. Glutathionmoleküle reduzieren Sauerstoffradikale und Stickoxyde so, dass diese die Energiebildung in den Mitochondrien nicht stören. Ein fortgesetzter Glutathionmangel hat zur Folge, dass sich Fresszellen beim Angriff auf Zellen, die Pilze und Viren beherbergen, durch Stickoxyde selber vergiften, und dass CD-4 Helferzellen nur noch als TH-2 Zellen ausgebildet werden, welche die Bildung von Antikörpern gegen externe Erreger aktivieren, während die Kontrolle und Vernichtung von Zellen, die Viren, Pilze und Myccobakterien in sich tragen, fortlaufend beeinträchtigt wird.

 ·         eine Beeinträchtigung der Mitochondrien, die als Einzeller in den Zellen mit Hilfe von Sauerstoff und den energiereichen Elektronen aus Nahrungsbestandteilen das Energieträgermolekül (ATP) bilden, das für allen Körperfunktionen benötigt wird, und mit dem Zellkern (DNA) Bausteine austauschen.

 Ursache für eine fortgesetzte Beeinträchtigung der Mitochondrien und ihrer Tätigkeit sind:

 ·         die Schädigung ihrer Erbstruktur durch Chemoantibiotika (z.B. Bactrim), welche die Bildung und Freisetzung der Folsäuren und Purine blockieren, die für den Aufbau ihrer DNA benötigten werden, sowie durch nukleosidanaloge Stoffe (wie AZT), welche die SH-Gruppen in Cystein und Glutathion binden. Sie führt zu irreversiblen Schädigungen in Immunzellen und damit zu opportunistischen Infektionen sowie zu Schädigungen im Gehirn, in den Muskeln, im Knochenmark und in inneren Organen.

 ·         die Beeinträchtigung des Sauerstofftransports in die Zellen durch Oxydation des sauerstoffhaltigen Blutfarbstoffes (Methhämoglobinaemie). Diese überfordert die Reduktionsleistung der Glutathione. Sie ist häufig die Folge stark oxydativ wirkender Drogen: Insektizide (u.a. Lindan in Cremen gegen Filzläuse), Chemoantibiotika, Nukleosidanaloga und Poppers),

 ·         der Mangel an pflanzlichen Antioxydantien, welche giftige Sauerstoffabbauprodukte in den Zellen binden und dadurch Entzündungs- und Stressreaktionen dämpfen.

 Bei einer fortgesetzten Beeinträchtigung der Mitochondrien lösen diese ihre Symbiose mit dem Zellkern auf (Warburg Phänomen), mit der Folge, dass im Zellkern frühzeitliche Erbgutabschnitte aktiviert werden, und die DNA im Zellkern durch Reversen-Transkription (Übertragung der Botensubstanz RNA in die DNA) ihren Fortbestand sicherstellt. Die Zellen schalten dabei zunehmend auf einen sauerstofflosen Vergrungs- stoffwechsel um, welcher den Organismus mit Milchsäuren belastet, Pilze und opportunistische Erreger wachsen lässt, und schliesslich zur Krebszelle oder zu Wasting (Schwund) führen kann, bei dem die Zellen lebensnotwendige Stoffe ersatzweise direkt aus dem Muskeleiweiss beziehen. Bei fortgesetzter Abgabe von Chemoantibiotika enstehen gleichzeitig multiresistente Bakterien und durch die Schädigungen von Immunzellen die opportunistische Infektionen (Toxoplasmose etc), welche das AIDS Syndrom definieren.

 ·         Durch die Zufuhr von Schwefelverbindungen in Meersalz, Mineralwasser und Algenprodukten, von cystein- und methionhaltigen Eiweissgemischen (Cysteintabletten (3-8 gr. tägl.), Quark und Molkenprodukten) und durch Folsäure (300 mg tägl.) kann die Glutathionbildung in den Zellen und in der Leber verbessert werden. Daneben muss Glutathion während längerer Zeit direkt intravenös verabreicht werden (600 mg tägl.), bis die Glutathionsynthese in der Leber wieder ausreichend funktioniert.

 ·         Durch pflanzliche Antioxydantien (z.B. PADMA 28  2-3 x tägl. 1-2 Tabletten) oder Artemisia annua Tabletten erhältlich bei www.nusag.com), welche giftige Sauerstoffabbauprodukte binden, und durch natürliche Proteasehemmer (Polyanionen in Meeralgen (z.B. Guar und Fischknorpelpräparaten, die körpereigene Antiproteasen aktivieren und Kationen binden, welche die Zellhülle angreifen, können fortgesetzte Entzündungsreaktionen, die zu einer erhöhten Zellteilung führen, abgebremst werden.

 ·         Durch die Co-Enzyme Q10 und NADH und durch hochdosiertes Vitamin C und E kann der Elektronen-Transport in der Atmungskette der Zellen verbessert werden. Durch Folsäure (300 mg täglich), Thiole L-Carnitin und niedrige Gaben von Selen (Bierhefe) und Zink kann die Aktivität der Mitochondrien und die Reparatur von mitochondrialen Erbstrukturschäden unterstützt werden.

 ·         Durch Prostaglandin-Modulatoren (Omega-3 Fettsäuren) aus Fischölen (3 EL täglich) oder in schweren Fällen durch selektive Cyclooxygenase-2-Hemmer, gegebenenfalls Diluoromethylornithin als Poliamin-Hemmer und durch Gamma-Globuline können opportunistische Infektionen behandelt werden.
Die Aktivität von Killerzellen und Neutrophilen kann dabei durch die Gabe von Glutamin (40 gr. tägl.) und L-Arginin (20-30 gr. tägl.) unterstützt werden. Mit Grapefruitkern-Extrakt (Citricidal) und durch Gurgeln mit Apfelessig-Honig kann Pilzbefall im Innern, durch Salben mit Schwefel und Teebaumöl kann Pilzbefall auf der Haut behandelt werden.

 ·         Durch DHEAS (bis 200 mg tägl. ) können fortgesetzten Stressreaktionen im Immunsystem (Th1-Th2 Switch), die durch die Ausschüttung von Cortisol in der Nebenniere entstehen, neutralisiert werden.

 ·         Durch Mariendistel, Teufelskralle und andere Pflanzen kann die Lebertätigkeit angeregt werden und durch Milchsäure-Bakterien-Präparate (Kanne-Brottrunk) kann die Darmflora wiederhergestellt werden.

 ·         Durch essentielle Fettsäuren in Leinöl, Distelöl, Hanföl, Sojaöl, Nachtkerzenöl und Kreuzkümmelöl in Verbindung mit Quark (Cystein) kann die Sauerstoffaufnahme verbessert werden.

 ·         Durch ätherische Öle, die auf der Brust und in den Armbeugen verrieben werden, kann das Immunsystem über die Nerven und die Grundsubstanz angeregt werden.

 ·         Durch einen gezielten Stressabbau (Autogenes Training und Stretching sowie Massage) und durch den Verzicht auf häufigen Konsum von Drogen zum Überspringen von körperlichen und seelischen Leistungsgrenzen (Kaffee, Alkohol, Nikotin, Amphetamine (Extasy), Kokain, Heroin und Poppers),

 ·         Durch das Vermeiden von Verletzungen, Infektionen und Überanstrengungen und das Vermeiden des Eintretens von Fremdeiweiss in die Blutbahn (durch geschützen Analverkehr).

 ·         und durch eine äusserst zuckerarme, ballaststoffreiche und basenüberschüssige Ernährung mit vollwertigen Kohlenhydraten, Kartoffeln, pflanzlichen Antioxydantien (Gemüse, Salate, Früchte, Kräutertee und Grüntee), Sauermilchprodukten, Sojaeiweiss und Fisch aber ohne eisenreiches (rotes) Fleisch

 .. kann bei HIV-Test-Positiven und AIDS-Patienten eine flexible Abwehrfähigkeit wiederhergestellt werden.

Bei zeitlich begrenzter Abgabe von Antibiotika muss diese Basistherapie unbedingt weitergeführt werden.

Der Erfolg dieser präventiven, Immunsystem stützenden Therapie, die dem individuellen Krankheitsbild angepasst werden muss, kann durch Messung des Stresshormon-Profils, der T-4-T-8-Zellen Ratio, der Fresszellen-Aktivierung (Neopterin-Test), der kutanen Anergie (Hautreaktion gegen Antigene) und des Glutathionspiegels im Plasma und in den T-4 Helferzellen festgestellt werden.

 Die sog. HIV-Retroviren, die heute für mehr als 30 verschiedene AIDS-definierende Krankheiten verantwortlich gemacht werden, konnten bis heute nicht entsprechend den in der Virologie geforderten Kriterien als übertragbare, fortpflanzungsfähige Viren isoliert, fotografiert oder biochemisch charakterisiert werden. Bei ihrer Postulierung durch Gallo und Montagnier 1984 wurden die Helfer-Lymphzellen von AIDS-Patien-ten mit leukämischen, weissen Blutzellen und embryonalen Zellen angezüchtet, welche eine stark erhöhte Aktivität der Reversen-Transkription (Übertragung der Botensubstanz RNA in die DNA) aufweisen, und zusätzlich durch Zugabe des Stresshormons Hydrocortison aktiviert. Das erhöhte Auftreten der Reversen Transkription in diesen Zellkulturen wurde dann als Beweis für das Vorhandensein eines neuen Virus interpretiert. Ein virusspezifisches Enzym (Reverse Transkriptase) wurde dabei nicht nachgewiesen.

Synthetisch hergestellte Proteasehemmer, welche die Bildung der Eiweisse für Zellteilchen hemmen sollen, die als Hi-Viruspartikel bezeichnet werden, führen bei den Behandelten zu Unwohlsein, Diabetes, Verlagerung der Fettsäuren von den Extremitäten, Nierensteinbildung und Leberversagen. Durch die zytostatische Wirkung von nukleosidanalogen Stoffen (wie AZT, DDI, DDC usw.) vermindern sich bei der sog. Kombitherapie während einer begrenzten Zeit bakterielle Infektionen und der Pilzbefall sowie die nicht näher charakterisierten Teilchen von Botensubstanz (RNA), die als Hi-Viruspartiel bezeichnet werden. Nukleosidanaloge Stoffe wie AZT, werden nur zu 1% phosphoriliert und nicht in den Zellkern eingebaut, wo sie als DNA-Terminator die Hi-Viren hemmen sollen. Sie führen, wie Tierversuche seit 1990 gezeigt haben, durch Schädigung der Mitochondrien und ihrer Erbstruktur zu irreversiblen Schädigungen im Gehirn, im Knochenmark, in den Muskeln und in inneren Organen und zu einer bleibenden Verminderung der CD-4 und CD-8 Zellen. Damit führen sie gleich wie Chemoantibiotika zu opportunistischen Infektionen (PCP, Zytomegalie, Herpes, Hepatitis etc), die als charakteristisch für das AIDS-Syndrom betrachtet werden.

 Info unter: www.virusmyth.com, www.aidsmyth.com, www continuummagazine org und www.aids-info.net